Backlinks kaufen 2026: Was ich dir als Experte raten würde

Backlinks kaufen
Du überlegst, Backlinks zu kaufen, und findest dazu vor allem Seiten von Anbietern, die dir genau das verkaufen wollen? Ich baue seit über zwölf Jahren Links auf, habe zahlreiche Digital-PR-Kampagnen umgesetzt und sage dir hier ehrlich, was 2026 noch wirkt, was Geldverschwendung ist und wo ich selbst die Grenze ziehe.
Inhaltsverzeichnis

Der folgende Inhalt spiegelt meine ehrliche Meinung wider. Ich will damit Kund:innen helfen, Entscheidungen zu treffen und nicht anderen Dienstleister für höhere Kosten kritisieren!

Das Wichtigste in Kürze:

Backlinks wirken in der klassischen Google-Suche weiterhin. Position 1 hat im Schnitt 3,8-mal mehr Backlinks als die Positionen 2 bis 10 (Backlinko, 11,8 Millionen ausgewertete Suchergebnisse).

In der KI-Suche zählen Markenerwähnungen deutlich mehr als Links. Ahrefs misst über 75.000 Marken hinweg eine Korrelation von 0,664 zwischen Brand Mentions und Sichtbarkeit in AI Overviews, für Backlinks liegt der Wert bei 0,218.

Der Kauf von Links zu Ranking-Zwecken verstößt gegen Googles Spam-Richtlinien. Zulässig sind bezahlte Links nur mit dem Attribut rel=“sponsored“ oder rel=“nofollow“, dann geben sie kein Ranking-Signal weiter.

Von Link-Brokern rate ich ab. Ein Link, den jeder Wettbewerber im selben Shop kaufen kann, verschafft dir keinen Vorsprung.

Realistische Preise für einen guten, themenrelevanten Platz liegen zwischen 300 und 1.500 Euro. Angebote unter 100 Euro sind fast immer Massenware.

Mein Weg für 2026: digitale PR statt Einzelkauf. Eine sauber geplante Kampagne bringt dir 10 bis 20 Platzierungen inklusive Markenerwähnungen, nicht zwei gekaufte Links.

Ist Backlinks kaufen 2026 überhaupt noch sinnvoll?

Backlinks kaufen ist 2026 in Ausnahmefällen sinnvoll, aber in der Regel die schlechtere von zwei Optionen. Sinnvoll ist es bei sehr jungen Domains ohne jede Linkhistorie, bei denen erst einmal ein Grundgerüst entstehen muss oder bei lokal relevanten Unternehmen. Unsinnig ist es meines Erachtens überall dort, wo bereits ein solides Linkprofil existiert und das Geld in Reichweite und Markenaufbau besser aufgehoben wäre.

Hinter der Frage nach dem Linkkauf steckt fast immer eine andere Frage, nämlich ob man sich Rankings kaufen kann. Die kurze Antwort lautet nein. Die längere Antwort füllt diesen Beitrag. Außerdem assoziiere ich persönlich ehrlicherweise klassischen Linkkauf bei Linkbrokern auch mit Faulheit. Wer nicht bereit ist Mehrwert zu bieten und damit wirklich einzigartige Veröffentlichungen zu generieren, der sollte es lieber bleiben lassen.

Was sagt Google zum Linkkauf?

Google stuft den Kauf und Verkauf von Links zu Ranking-Zwecken ausdrücklich als Link-Spam ein. In den Spam-Richtlinien für die Google Websuche werden neben Geldzahlungen auch Sachleistungen genannt, also etwa ein Produkt, das du jemandem für einen Beitrag mit Link zuschickst.

Ausdrücklich erwähnt sind dort auch Advertorials, Gastbeiträge und Pressemitteilungen, bei denen für Links mit Ranking-Wirkung bezahlt wird. Erlaubt bleiben solche Links, wenn sie mit rel=“sponsored“ oder rel=“nofollow“ gekennzeichnet sind. Genau dann geben sie allerdings kein klassisches Ranking-Signal mehr weiter. Damit bleibt eine unbequeme Wahrheit übrig. Jeder bezahlte Dofollow-Link ohne Kennzeichnung ist ein Richtlinienverstoß.

„In der Praxis werden trotzdem Backlinks gekauft. Das machen auch so gut wie alle Agenturen. Die einen machen es besser, indem sie den Kontext nicht-kommerziell halten und inhaltlichen Mehrwert verlinken. Andere wiederum verlinken aggressiv mit harten Ankertexten auf kommerzielle Inhalte. Beides ist laut Richtlinien nicht erlaubt – die Gefahr, dass man abgestraft wird, ist aber gering. Da müsste man schon auf großem Niveau Backlinks kaufen!"
Gerald Bacher
Geschäftsführer, GB Digital Media GmbH

(Wann) ist Linkkauf trotzdem vertretbar?

Für ganz junge Domains ohne Historie und ohne Autorität ist ein Basis-Linkprofil wichtig. Hier zählt zunächst jeder Link, der aus einer echten Quelle stammt. Ich starte in solchen Fällen mit hochwertigen Branchen- und Regionalverzeichnissen und frage aktiv bei Partnern, Lieferanten, Händlern und Verbänden nach einer Verlinkung.

Das kostet in der Regel wenig bis nichts und ist trotzdem der wirksamere erste Schritt als ein Paket vom Linkbroker. Wer noch bei null steht, braucht Substanz im Profil, keine gekauften Platzierungen auf Seiten, die mit dem eigenen Thema nichts zu tun haben.

Wie wichtig sind Backlinks im Jahr 2026 noch?

Backlinks bleiben ein relevantes Ranking-Signal in der organischen Google-Suche, ihr Gewicht ist über die Jahre aber gesunken. Google selbst dämpft die Erwartungen seit Jahren. Gary Illyes sagte im April 2024 auf einer Konferenz den viel zitierten Satz „We need very few links to rank pages“, ergänzt um den Hinweis, man habe Links über die Jahre weniger wichtig gemacht.

Dazu passt eine leise Änderung im März 2024, als Google das Wort „important“ in Bezug auf Links aus der eigenen Dokumentation strich. Gleichzeitig zeigen die Daten weiterhin einen klaren Zusammenhang zwischen Linkprofil und Ranking. Die Auswertung von 11,8 Millionen Suchergebnissen durch Backlinko kommt auf 3,8-mal mehr Backlinks für Position 1 im Vergleich zu den Positionen 2 bis 10.

„Für die traditionelle Google-Suche sind Backlinks nach wie vor wichtig. Vor allem, wenn man noch so gut wie kein Linkprofil hat oder in einer umkämpften Branche mit starken Wettbewerbern konkurriert. Einzelne Backlinks aufzubauen, verpufft. Besser ist es ein Momentum zu schaffen. Das gelingt am besten mit einer strategisch gut geplanten Digital PR Kampagne.“
Gerald Bacher
Geschäftsführer, GB Digital Media GmbH

Sind Backlinks auch für die KI-Suche relevant?

Für die KI-Suche sind klassische Dofollow-Backlinks deutlich weniger wichtig als in der traditionellen Google-Suche. Entscheidend sind dort Markenerwähnungen, Bekanntheit und thematische Präsenz auf den Seiten, die KI-Systeme als Quellen heranziehen.

Ahrefs hat 75.000 Marken auf ihre Sichtbarkeit in AI Overviews untersucht und für Brand Web Mentions eine Spearman-Korrelation von 0,664 gemessen. Referring Domains landen bei 0,295, reine Backlinks bei 0,218. Markenerwähnungen korrelieren also rund dreimal stärker mit KI-Sichtbarkeit als Backlinks.

Ergänzend zeigt eine Analyse von 863.000 Keyword-SERPs mit vier Millionen zitierten URLs, dass im März 2026 nur noch 37,9 Prozent der in AI Overviews zitierten URLs überhaupt in den Google-Top-10 stehen. Im Juli 2025 lag der Wert bei 76 Prozent. Rund 31 Prozent der Zitate stammen von Seiten jenseits der Top 100.

Bei KI-Assistenten ist die Lücke noch größer. Über 15.000 Long-Tail-Anfragen hinweg überschneiden sich die Zitate von ChatGPT, Gemini, Copilot und Perplexity im Schnitt nur zu 11 Prozent mit den Google-Top-10.

„Wer 2026 sein ganzes Offpage-Budget in Dofollow-Links steckt, optimiert für einen Kanal, dessen Anteil an der Customer Journey gerade schrumpft. Ich fahre bei unseren Kunden bewusst zweigleisig: Links für Google, Erwähnungen für die KI-Suche. Die Mischung entscheidet. Aber nicht blind, sondern basierend auf Daten, die wir aus unseren Tools im Wettbewerber-Vergleich ziehen."
Gerald Bacher
Geschäftsführer, GB Digital Media GmbH

Reicht ein starkes Linkprofil für Top-Rankings?

Ein starkes Backlinkprofil allein reicht für Top-Rankings nicht aus. Es ist eine Voraussetzung in kompetitiven Nischen und ersetzt weder passende Inhalte noch eine saubere technische Basis noch eine klare Suchintention pro Seite.

Ich habe Projekte gesehen, die ein beeindruckendes Linkprofil hatten und trotzdem auf Seite zwei festhingen, weil die Seitenstruktur nicht zur Suchintention passte. Und ich habe Projekte betreut, die mit einem eher dünnen Linkprofil vorne standen, weil sie thematisch exakt die Suchintention getroffen haben und die Inhalte überdurchschnittlich gut (einzigartig, eigener Approach, eigene Bilder- und Videos, etc.) waren.

Nachhaltig funktioniert Offpage-Arbeit nur auf einem Fundament aus Technik, Inhalten, interner Verlinkung in Kombination mit einer starken Brand, die für klare Werte steht. Genau deshalb ist unsere SEO- und GEO-Betreuung so aufgebaut, dass digitale PR erst startet, wenn die Basis steht.

Warum du keine Backlinks bei Linkbrokern kaufen solltest

Vom Linkkauf bei Brokern und auf Marktplätzen rate ich klar ab. Drei Gründe sprechen dagegen, und alle drei sind unabhängig davon, wie seriös sich ein Anbieter präsentiert.

  1. verkaufen diese Plattformen dieselben Plätze an alle. Ein Link, den dein Wettbewerber morgen zum selben Preis bekommt, ist kein Wettbewerbsvorteil. Beim Linkbuilding geht es um Platzierungen, die ein Mitbewerber kaum nachbauen kann.
  2. sammeln viele dieser Publisher über die Jahre eine unnatürlich hohe Zahl ausgehender Links an. Solche Muster erkennt Google zuverlässig und wertet die Links häufig einfach ab. Du bezahlst für ein Signal, das nie ankommt.
  3. sind es oft generische Platzierungen auf Nachrichtenportalen ohne jeden thematischen Bezug zu deinem Geschäft. Ein Link von einer Regionalzeitung in einem Artikel über Gartenmöbel bringt einem Anbieter von Industriearmaturen nichts.
„Wenn jeder diesen Backlink kaufen kann, ist er nicht viel wert. Die wertvollsten Links sind genau die, die man sich erarbeiten muss. Das ist unbequem, aber es ist der einzige Teil des Linkbuildings, den dein Wettbewerber nicht einfach nachbauen kann. Und genau hier unterscheidet sich im Übrigen auch die Qualität deiner SEO/GEO-Agentur!"
Gerald Bacher
Geschäftsführer, GB Digital Media GmbH

Sind Gastartikel auch gekaufte Links?

Ja, wenn du für die Veröffentlichung bezahlst, ist der Gastartikel aus Googles Sicht ein gekaufter Link. Die Spam-Richtlinien nennen Gastbeiträge mit optimierten Ankertexten ausdrücklich als Beispiel für Link-Spam. Wer hier von „organischem Linkaufbau“ spricht, sagt nicht die Wahrheit.

Ich halte es an dieser Stelle transparent. Auch wir bezahlen indirekt für Platzierungen. Ein Publisher investiert Zeit, um mit uns zu kommunizieren, den Beitrag zu prüfen, redaktionell einzuordnen und zu veröffentlichen. Diese Arbeit fair zu entlohnen, ist für mich etwas anderes, als einen Link als Ware zu bestellen.

Wir suchen gezielt nach Seiten, die themenrelevant sind, echten Traffic haben und uns Referral Traffic bringen können. Der Link ist dabei ein Nebenprodukt der Kooperation.

Backlinks kaufen: Preise und was ein guter Link wirklich kostet

Ein guter, themenrelevanter Backlink kostet 2026 realistisch betrachtet zwischen 300 und 1.500 Euro. Nach oben ist die Spanne offen, wenn es um stark frequentierte Fachportale oder redaktionelle Platzierungen in reichweitenstarken Medien geht.

In der eigenen Auswertung zum Linkkauf nennt Ahrefs für sogenannte Niche Edits, also nachträglich in bestehende Artikel eingefügte Links, einen Durchschnittspreis von 361,44 US-Dollar bei 450 befragten Websites. Für Gastbeiträge liegt der Schnitt bei 77,80 US-Dollar aus 180 Rückmeldungen. Eine dort zitierte Umfrage unter 755 Linkbuildern kommt auf durchschnittlich 83 US-Dollar pro bezahltem Link, wobei 74,3 Prozent der Befragten angaben, Links zu kaufen.

Beschaffungsweg: Typische Preisspanne: Meine Einschätzung:
Massen- und Paketangebote auf Marktplätzen ab ca. 100 bis 200 Euro pro Link Für alle gleich verfügbar, meist ohne Themenbezug. Finger weg.
Gastbeitrag auf kleinem Blog 100 bis 400 Euro Nur bei echtem Themenbezug und sichtbarem Traffic sinnvoll.
Redaktionelle Platzierung auf starkem Fachportal 500 bis 1.500 Euro Vertretbar, wenn Traffic, Relevanz und Empfehlungsbesucher passen.
Verzeichnis- und Partnerlinks 0 bis 50 Euro Sinnvoller Startpunkt für junge Domains.
Digital-PR-Kampagne 3.000 bis 10.000 Euro einmalig* Bringt 10 bis 20 Backlinks plus Markenerwähnungen.

Preisspannen aus eigener Marktbeobachtung im DACH-Raum, Stand August 2026. Die Studienwerte oben sind separat verlinkt. Je nach Umfang der Kampagne; ohne eigener Datenerhebung!

Wer über ein Jahr monatlich zwei Links à 700 Euro kauft, gibt 16.800 Euro aus und hat 24 Platzierungen, die jeder nachbauen kann. Für dasselbe Geld bekommst du zwei bis drei ernsthafte PR-Kampagnen. Wie sich solche Budgets in eine Gesamtbetreuung einordnen, habe ich in unserem Beitrag zu den SEO- und GEO-Kosten durchgerechnet.

Warum du keine deutschen Backlinks unter 100 Euro kaufen solltest

Wenn du deutsche Backlinks kaufen willst und Angebote unter 100 Euro pro Link findest, kalkuliert der Anbieter mit Masse. Bei diesem Preis kann realistisch betrachtet niemand: recherchieren, Kontakt aufnehmen, redaktionell abstimmen und einen Beitrag erstellen.

Solche Links stammen typischerweise aus Netzwerken, die derselbe Betreiber für hunderte Kunden nutzt. Die Inhalte sind 300-500 Wörter lang und zu 100% KI generiert. Das Muster ist für Google gut erkennbar, und der Nutzen tendiert gegen null. Ich habe noch kein Projekt gesehen, das mit Billiglinks nachhaltig gewonnen hätte.

Woran erkennst du echte Qualität bei hochwertigen Backlinks?

Hochwertige Backlinks stammen von thematisch passenden Domains mit echtem organischem Traffic, einem gesunden Verhältnis von ein- und ausgehenden Links und einem nachvollziehbaren redaktionellen Umfeld. Das Domain Rating ist dabei nur eine von mehreren Kennzahlen.

Für Laien ist diese Bewertung schwierig. Ohne Tools und ohne Erfahrung siehst du einer Website nicht an, ob sie in einem Linknetzwerk hängt oder ob ihr Traffic seit zwei Jahren einbricht. Genau deshalb geben viele Unternehmen Geld für Links aus, die nichts bewegen.

Folgende Fragen stelle ich mir vor jeder einzelnen Platzierung:

  • Passt die Domain thematisch wirklich zu meinem Kunden oder nur ungefähr?
  • Wie verläuft der organische Traffic der letzten 24 Monate?
  • Wie viele ausgehende Links hat die Domain im Verhältnis zu ihrer Größe?
  • Mit welchen Ankertexten verlinkt sie typischerweise nach außen?
  • Verlinkt sie Glücksspiel, Potenzmittel oder andere zwielichtige Angebote?
  • Kann ich mit Referral Traffic rechnen, oder ist der Link tot?
  • Ist die Seite als Marke bekannt, wird sie also selbst in KI-Systemen erwähnt und über entsprechende Keyword bei Google organisch gefunden?

Wie wichtig ist Themenrelevanz bei Backlinks?

Themenrelevanz ist eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale beim Linkaufbau und wird bei gekauften Links am häufigsten ignoriert. Ein generischer Link ohne inhaltlichen Bezug zu deinem Angebot hilft weder deinem Ranking noch deiner Sichtbarkeit in KI-Systemen.

Seit GEO ein Thema ist, hat sich die Frage nach der richtigen Quelle noch verschärft. Es geht heute darum, genau die Drittseiten zu identifizieren, die in deiner Branche zu den relevanten Themen bereits in KI-Antworten auftauchen. Mit diesen Seiten willst du zusammenarbeiten.

Diese Analyse ist der Teil, der in den letzten zwei Jahren deutlich komplexer geworden ist. Er ist gleichzeitig der Teil, der über Erfolg und Fehlinvestition entscheidet. Wenn eine Agentur oder ein Anbieter Backlinks verspricht und 2026 nie Wörter wie KI-Suche, Brand Mentions, Brand Building, Markenbekanntheit, etc. in den Mund nimmt, hat keine Ahnung, wie GEO funktioniert. Leg den Hörer auf und laufe so schnell du kannst. 😀

Wie relevant sind die Anzahl der verweisenden Domains (Domain-Popularität) ?

Die Anzahl unterschiedlicher verweisender Domains, oft Domain-Popularität genannt, ist aussagekräftiger als die reine Zahl der Backlinks. Zehn Links von zehn verschiedenen Domains wiegen schwerer als hundert Links von derselben Domain.

Die Ahrefs-Analyse über 75.000 Marken zeigt für Referring Domains mit 0,295 auch einen höheren Zusammenhang mit KI-Sichtbarkeit als für die reine Backlink-Zahl mit 0,218. In dieselbe Richtung deutet eine Auswertung von 77 Millionen AI Overviews sowie rund 1,9 Millionen ChatGPT- und Perplexity-Prompts: Domains mit mehr organischem Suchtraffic werden auch in KI-Antworten häufiger erwähnt, bei Perplexity mit einer Korrelation von 0,66.

Die Zahl allein ist trotzdem kein Ziel. Ich habe lieber 40 saubere verweisende Domains aus dem eigenen Themenfeld als 400 beliebige.

Wie wichtig sind die Ankertexte bei verweisenden Backlinks?

Ankertexte sind wichtig, aber sie sind der Bereich, in dem am schnellsten Schaden entsteht. Ein natürliches Linkprofil besteht überwiegend aus Markennennungen, URLs und beschreibenden Formulierungen. Exakte Money-Keywords bleiben die Ausnahme. Ein gesundes Linkprofil besteht außerdem nicht ausschließlich aus dofollow-Backlinks, nur weil diese SEO relevant sind.

Interessant ist der GEO-Aspekt dabei. In der Ahrefs-Studie erreichen Branded Anchors, also Ankertexte, die den Markennamen enthalten, einen Korrelationswert von 0,527 und liegen damit weit vor allen klassischen Linkmetriken. Der Markenname im Ankertext hilft KI-Systemen offenbar dabei, Marke und Thema zu verknüpfen.

Praktisch heißt das für unsere Projekte, dass wir bei neuen Platzierungen bewusst den Markennamen setzen und Keyword-Ankertexte sparsam einsetzen. Exact Match, z.B. „Olivenöl kaufen“, verlinken wir nur in absoluten Ausnahmefällen.

Mit welchen Tools wir die Qualität von Backlinks prüfen

Ohne Tools lässt sich die Qualität eines Backlinks nicht seriös bewerten. Ich arbeite Ahrefs, weil das Tool einen schnellen Überblick bietet, mit dem ich einen Backlink bzw. ein ganzes Linkprofil bewerten kann. Ich verwende aber auch Semrush One, um die KI-Sichtbarkeit einer Domain zu analysieren. Welchen Tool-Stack du verwendest, musst du selber entscheiden. Die Tools sind schließlich nicht gerade billig. Rein für die Analyse von Backlinks, kommst du mit Ahrefs gut durch!

Vor drei Jahren hätte ich eine Domain nach Linkmetriken und Traffic bewertet. Heute prüfe ich zusätzlich, ob sie in KI-Antworten zu meinen Themen überhaupt vorkommt. Wie wir das systematisch machen, steckt in unserem GEO & AI Visibility Audit.

„Wenn du die Qualität eines Backlinks nicht selbst bewerten kannst, dann kaufe ihn nicht. Lies dich ein, arbeite dich in Ahrefs ein oder hol dir jemanden dazu, der das kann. Blind zu kaufen ist die teuerste und sinnloseste Variante. Übrigens, mit Kunden, die eine wahre Obsession von Backlinks haben und meinen, dass ausschließlich Backlinks entscheiden, ob man rankt oder nicht, arbeiten wir nicht zusammen! Bei denen ist die Uhr vor 10 Jahren stehengeblieben."
Gerald Bacher
Geschäftsführer, GB Digital Media GmbH

Warum du 2026 in digitale PR investieren solltest, statt einzelne SEO-Links zu kaufen

Digitale PR ist skalierbar, der Einzelkauf von SEO-Links ist es nicht. Statt zwei Platzierungen zu bezahlen, planst du besser eine Kampagne, die zu deinem Unternehmen passt, und erzielst damit typischerweise 10 bis 20 Erwähnungen und Verlinkungen aus einem einzigen Projekt.

Der Ablauf ist immer derselbe und er ist aufwendig. Genau darin liegt der Vorteil, denn Aufwand ist die Eintrittsbarriere, die deinen Wettbewerber fernhält.

Wie läuft eine Digital-PR-Kampagne konkret ab?

  1. Thema und Aufhänger festlegen, die zum Unternehmen passen und für Redaktionen interessant sind.
  2. Eigene Daten, Umfragen oder Praxiserfahrungen aufbereiten, die es sonst nirgends gibt.
  3. Passende Medien, Fachportale und Journalisten recherchieren, die zu ähnlichen Themen bereits publiziert haben.
  4. Individuell pitchen statt Massenmail, mit klarem Mehrwert für die jeweilige Redaktion.
  5. Pressemitteilung, Experteninterview oder Gastbeitrag bereitstellen und Rückfragen schnell beantworten.
  6. Ergebnisse dokumentieren, Kontakte pflegen und für die nächste Kampagne weiterverwenden.

Eine solche Kampagne einmal im Jahr ist mehr, als die meisten Wettbewerber im Mittelstand machen. Sie bringt dir neben Backlinks auch Brand Mentions und Citations, also genau die Signale, die für die KI-Suche zählen. Wie wir dabei vorgehen, beschreibt unsere Leistungsseite zur Digital PR.

Wie misst man den Erfolg des Linkaufbaus?

Erfolg im Linkaufbau misst sich an vier Kennzahlen: neue verweisende Domains aus dem eigenen Themenfeld, Referral Traffic aus diesen Platzierungen, Entwicklung der Rankings für die betroffenen Seiten und Häufigkeit der Markenerwähnungen in KI-Antworten. Die reine Anzahl der Links sagt für sich genommen wenig aus.

Ich tracke zusätzlich, wie viele Kontakte aus einer Kampagne für weitere Kooperationen nutzbar bleiben. Diese Kontaktliste ist oft der bleibende Wert. Auf reine Sichtbarkeitsindizes schaue ich zuletzt. Sie schwanken, ohne dass sich im Geschäft etwas verändert.

Warum Spezialisten mit wenig Autorität gegen Generalisten mit viel Autorität gewinnen

Spezialisierte Anbieter können in ihrer Nische auch mit einem schwachen Linkprofil vor großen Generalisten ranken, weil thematische Tiefe und Passgenauigkeit für Google und für KI-Systeme starke Signale sind. Autorität schlägt Relevanz nicht automatisch.

Ich sehe das regelmäßig in der Praxis. Ein Nischenanbieter mit 60 verweisenden Domains, der zu seinem Thema alles mit authentischen und hochwertigen Inhalten beantwortet, gewinnt gegen ein Portal mit 6.000 verweisenden Domains, das dasselbe Thema in einem generischen Beitrag abhandelt.

Bevor du also Geld in Links steckst, prüfe ehrlich, ob du zu deinen Kernthemen wirklich der beste verfügbare Anbieter bist. Ein Beispiel aus unserer Arbeit findest du in der Case Study zum Schreibwaren-Onlineshop, wo genau diese Kombination aus Content entlang der Customer Journey und punktuell starken Links funktioniert hat.

Worauf solltest du achten, wenn duin Backlinks investierst?

Wenn du in Backlinks investierst, achte auf Themenrelevanz, echten Traffic, ein natürliches Ankertextprofil und darauf, dass die Platzierung dir auch ohne SEO-Effekt etwas bringt. Meine Empfehlungen an Kunden fasse ich meist so zusammen:

  • Lies dich ein, bevor du das erste Budget freigibst. Wer Qualität nicht bewerten kann, kauft schlecht ein.
  • Vertraue niemandem, der dich aktiv kontaktiert und dir Backlinks anbietet. Gute Plätze werden nicht per Kaltakquise verkauft.
  • Meide Plattformen, auf denen sich Links vermeintlich einfach und günstig kaufen lassen. Was jeder bekommt, unterscheidet dich nicht.
  • Achte im Agenturgespräch darauf, ob nur über Backlinks gesprochen wird. 2026 gehören Brand Building und Markenerwähnungen zwingend dazu.
  • Plane monatlich, nicht in Einzelaktionen. Linkaufbau wirkt über Monate.
  • Arbeite selbst mit. Markenaufbau und PR lassen sich nicht zu hundert Prozent auslagern, dein Fachwissen und deine Kontakte sind Teil der Kampagne.

Wie wir Backlinks und Digital PR für unsere Kunden umsetzen?

Wir kaufen keine Backlinks bei Brokern. Wir suchen gezielt nach Drittseiten, die themenrelevant sind, echten Mehrwert bieten und uns Empfehlungsbesucher bringen können, und arbeiten mit diesen Publishern langfristig zusammen.

Manuellen Linkaufbau setzen wir punktuell ein, vor allem bei Kunden mit wenig Autorität und nur dann, wenn eine Domain alle Kriterien erfüllt. Alles andere läuft über digitale PR, weil dort neben Links auch Markenerwähnungen entstehen.

Ehrlich bleiben wir auch bei den Kosten. Wenn Backlinks für die Zielerreichung essenziell sind, wird die Betreuung deutlich teurer, weil laufend investiert werden muss. Das sagen wir im Erstgespräch, nicht im vierten Monat.

„Brand Building und PR zu hundert Prozent an die Agentur auszulagern, funktioniert heute nicht mehr. Je besser du selbst mitarbeitest, deine Kontakte einbringst und dein Fachwissen teilst, desto größer ist das Ergebnis. Das ist unbequem, aber es ist der ehrliche Weg."
Gerald Bacher
Geschäftsführer, GB Digital Media GmbH

Wenn du wissen willst, wo dein Linkprofil und deine KI-Sichtbarkeit aktuell stehen, melde dich bei uns. Das Erstgespräch ist kostenlos und ich gehe bestens vorbereitet in den Call.

Professionelle SEO/GEO Beratung für Hotels

Wir helfen dir für deine Zielgruppe digitale Sichtbarkeit aufzubauen. Sei es in der klassischen organischen Suche oder in KI-Suchsystemen.

Häufige Fragen zum Thema Backlinks kaufen

Kann man Backlinks legal kaufen?

Der Kauf von Links ist nicht illegal, verstößt aber gegen Googles Spam-Richtlinien, sobald der Link Ranking-Signale weitergibt. Richtlinienkonform ist ein bezahlter Link nur mit rel=“sponsored“ oder rel=“nofollow“, dann wirkt er nicht auf dein Ranking.

Ein guter, themenrelevanter Backlink kostet 2026 realistisch 300 bis 1.500 Euro. Ahrefs nennt für nachträglich eingefügte Links einen Marktdurchschnitt von 361,44 US-Dollar, für Gastbeiträge 77,80 US-Dollar.

Ja, in der klassischen Google-Suche bleiben sie ein relevantes Signal. Für die Sichtbarkeit in KI-Systemen sind Markenerwähnungen laut Ahrefs-Analyse über 75.000 Marken rund dreimal stärker mit dem Ergebnis verknüpft als Backlinks.

Nein. Für das klassische Ranking geben sie kein Signal weiter, für KI-Systeme und für Markenbekanntheit zählen sie trotzdem, weil dort die Erwähnung im Kontext wirkt. Auch Nennungen ganz ohne Link haben Wert.

Es gibt keine allgemeingültige Zahl. Entscheidend ist die Zahl unterschiedlicher verweisender Domains im Vergleich zu den Wettbewerbern, die für dein Hauptkeyword ranken. Diesen Wert ermittelst du über eine Wettbewerbsanalyse in Ahrefs oder Semrush.

An Kaltakquise per Mail, an Festpreisen ohne Prüfung deines Projekts, an Garantien für Rankings und an Paketen mit fixen Linkzahlen pro Monat. Seriöse Anbieter reden zuerst über Themen und Ziele, nicht über Stückzahlen. Wenn ein Kontakt gleich mehrere Domains für Veröffentlichungen anbietet, sollten deine Alarmglocken läuten.

Für neue Domains ist ein Basis-Linkprofil wichtig, dafür reichen aber gute Branchenverzeichnisse und Anfragen bei Partnern, Lieferanten und Händlern. Bezahlte Platzierungen lohnen sich erst, wenn Inhalte und Technik stehen.

Ja, punktuell und nur bei sehr guter thematischer Passung, echtem Traffic und der Aussicht auf Empfehlungsbesucher. Der Schwerpunkt liegt bei uns auf digitaler PR, weil dabei Backlinks und Markenerwähnungen gleichzeitig entstehen. Wir planen die Kunden-Tasks strategisch so, dass sie den größten Nutzen haben. Wenn Linkbuilding wichtig ist, machen wir es. Aber auf natürliche, nachhaltige Weise!

Google Search Central, Spam-Richtlinien für die Google Websuche: https://developers.google.com/search/docs/essentials/spam-policies

Ahrefs, An Analysis of AI Overview Brand Visibility Factors (75.000 Marken, Mai 2025): https://ahrefs.com/blog/ai-overview-brand-correlation/

Ahrefs, Update: 38% of AI Overview Citations Pull From The Top 10 (863.000 SERPs, März 2026): https://ahrefs.com/blog/ai-overview-citations-top-10/

Ahrefs, Only 12% of AI Cited URLs Rank in Google’s Top 10 for the Original Prompt (15.000 Queries, Juli 2025): https://ahrefs.com/blog/ai-search-overlap/

Ahrefs, Websites With More Organic Search Traffic Get Mentioned More in AI Search (Juni 2025): https://ahrefs.com/blog/websites-with-more-traffic-have-more-mentions/

Ahrefs, Should You Buy Backlinks? (Preisdaten aus 450 und 180 Websites sowie Umfrage unter 755 Linkbuildern): https://ahrefs.com/blog/buy-backlinks/

Backlinko, We Analyzed 11.8 Million Google Search Results (Update April 2025): https://backlinko.com/search-engine-ranking

Search Engine Roundtable, Google Needs Very Few Links To Rank Pages (April 2024): https://www.seroundtable.com/google-very-few-links-needed-rank-pages-37267.html

Search Engine Land, How important are backlinks for SEO in 2026: https://searchengineland.com/backlinks-seo-importance-442529

Ahrefs (Tool): https://ahrefs.com/

Semrush (Tool): https://www.semrush.com/

Majestic (Tool): https://majestic.com/

Google Search Console: https://search.google.com/search-console/about

Mag. Gerald Bacher

Dank meiner langjährigen Agenturerfahrung als Head of SEO und meiner Erfahrung als selbstständiger SEO-Berater, weiß ich genau, welche Fragen Kunden wirklich interessieren. Diese Frage möchte ich in meinem SEO-Ratgeber aufgreifen und ehrlich beantworten.

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