SEO- und GEO Kosten: Ehrliche und transparente Markteinschätzung 2026

SEO-Kosten
Du willst wissen, was du 2026 realistisch für Suchmaschinenoptimierung einplanen musst. Die kursierenden Zahlen reichen von wenigen hundert bis zu mehreren zehntausend Euro im Monat, und kaum jemand legt offen, wie sie zustande kommen. Hier bekommst du eine ehrliche SEO Kosten Einschätzung aus 12 Jahren Praxis, inklusive der Stundensätze, die wir selbst für fair halten.
Inhaltsverzeichnis

Der folgende Inhalt spiegelt meine ehrliche Meinung wider. Ich will damit Kund:innen helfen, Entscheidungen zu treffen und nicht anderen Dienstleister für höhere Kosten kritisieren!

Das Wichtigste in Kürze:

• Eine professionelle SEO- und GEO-Betreuung im Mittelstand kostet 1.500 bis 5.000 Euro pro Monat. Budgets jenseits von 5.000 Euro brauchen aus unserer Sicht nur wenige Unternehmen (Konzerne).

• Faire Stundensätze liegen 2026 bei 80 bis 120 Euro für Juniors und bei 150 bis 180 Euro für Seniors. Alles darüber ist im Mittelstand schwer zu rechtfertigen.

• Deutsche Digitalagenturen erwirtschafteten 2025 laut BVDW im Schnitt 111.922 Euro Honorarumsatz je Mitarbeitendem. Umgerechnet auf verrechenbare Stunden entspricht das eher 110 Euro als 300 Euro.

• Isolierte Leistungen wie SEO-Audit oder Keyword-Mapping sind für 1.500 bis 3.000 Euro fair bepreist, weil KI die Bearbeitungszeit mittlerweile deutlich verkürzt.

• GEO macht SEO teurer statt günstiger. Tool-Kosten und Prompt-Tracking kosten mehrere hundert Euro monatlich zusätzlich.

• Ein guter Tool-Stack einer Agentur schlägt ab rund 1.000 Euro pro Monat zu Buche, bevor eine einzige Arbeitsstunde geleistet wurde.

Was kosten SEO und GEO 2026 ?

Eine laufende, professionelle Betreuung kostet im deutschsprachigen Mittelstand zwischen 1.500 und 5.000 Euro pro Monat. Nach unten wird es dünn, weil unter 1.500 Euro schlicht zu wenig Arbeitszeit übrig bleibt. Nach oben wird es meiner Erfahrung nach in den meisten Nischen unnötig.

Wir betreuen unsere Kunden in genau diesem Rahmen. Wie hoch das Budget im Einzelfall ausfällt, hängt vom Wettbewerb in der Nische, von der Markenbekanntheit und von der Autorität der Domain ab. Bei unserer SEO- und GEO-Betreuung legen wir diesen Rahmen von Anfang an offen.

Ausgangslage: Monatliches Budget:
Lokaler Anbieter, schwacher Wettbewerb, Kunde bringt Eigenleistung ein 1.500 – 2.000 Euro
KMU mit klarer Nische, solides Setup 2.500 –3.500 Euro
Umkämpfte Nische, schwache Marke, Aufholbedarf beim Linkprofil 3.500 – 5.000 Euro
Konzernumfeld, internationale Märkte über 5.000 Euro

Diese Bandbreiten decken sich mit dem, was wir seit Jahren in Angeboten und Verhandlungen sehen. Sie sind bewusst enger gefasst als vieles, was sonst im Netz kursiert.

„Ich spreche hier für den klassischen Mittelstand und für kleinere Kunden. Ich wüsste nicht, welchen Kunden ich betreuen müsste, bei dem ich jenseits von 5.000 Euro pro Monat verrechnen müsste. Diese Zahlen kursieren in anderen Quellen, sind aber für die allermeisten Unternehmen keine reale Größe."
Gerald Bacher
Geschäftsführer, GB Digital Media GmbH

Wird SEO durch GEO teurer?

Ja. Denn GEO ( Generative Engine Optimization), also die Optimierung auf KI-Suchsysteme wie ChatGPT, Perplexity, Gemini und den Google AI Mode kommt zur klassischen Suchmaschinenoptimierung dazu und ersetzt sie nicht.

Teurer wird es aus zwei Gründen. Erstens braucht GEO eigene Tools für Prompt- und Markenmonitoring, die zusätzlich zum bestehenden SEO-Stack laufen. Die Tool-Kosten werden damit deutlich teurer. Zweitens verschiebt sich Arbeitszeit in Aufgaben, die es vor drei Jahren gar nicht gab, etwa das Pflegen von Entitäten, strukturierten Daten, digitale PR abseits vom klassischen Linkbuilding, uvm.

Wie stark sich das Nutzerverhalten verschoben hat, zeigt eine Auswertung des Pew Research Center mit 68.879 realen Google-Suchen: Erscheint eine KI-Zusammenfassung, klicken nur noch 8 Prozent der Nutzer auf ein klassisches Suchergebnis. Ohne KI-Antwort sind es 15 Prozent. Auf die Links innerhalb der KI-Antwort klickt gerade einmal 1 Prozent.

Wer heute nur noch auf Rankings optimiert, bezahlt für eine Sichtbarkeit, die immer seltener zu einem Klick führt. Genau deshalb gehören SEO und GEO für uns in ein gemeinsames Budget. Unsere Einschätzung zu diesem Wandel findest du auch in unserem Beitrag zu KI-Übersichten in der Google-Suche.

Welche Abrechnungs- und Preismodelle verwenden SEO-Agenturen?

Im DACH-Raum haben sich vier Modelle durchgesetzt. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie viel du über den tatsächlichen Aufwand erfährst. Genau daran erkennst du, wie transparent ein Anbieter arbeitet.

Stunden- und Tagessätze

Du zahlst für geleistete Arbeitszeit, klar und transparent dokumentiert. Das ist das transparenteste Modell, weil du Aufwand und Ergebnis direkt gegenüberstellen kannst.

Der Nachteil liegt beim Dienstleister. Er muss jede Stunde begründen und gerät unter Druck, sobald KI-Werkzeuge einzelne Aufgaben stark beschleunigen. Wir halten trotzdem daran fest und rechnen mit einem transparenten Mischstundensatz (Juniors und Seniors anteilig) von aktuell 120 Euro.

Monatliche Pauschale

Bei der Pauschale, im Agenturjargon Retainer genannt, zahlst du jeden Monat einen festen Betrag für ein definiertes Stundenkontingent. Das Modell ist planbar für beide Seiten und funktioniert gut, wenn das Kontingent klar benannt und der Verbrauch nachvollziehbar berichtet wird.

Kritisch wird es bei langen Mindestlaufzeiten. Sechs bis 24 Monate sind marktüblich, wir arbeiten bewusst mit einem Monat Kündigungsfrist. Warum viele Anbieter anders kalkulieren, erklären wir im Beitrag zu langfristigen Agenturverträgen.

Liefergegenstände statt Stunden

Beim Deliverable-Modell kaufst du für dein Monatsbudget eine bestimmte Anzahl an Liefergegenständen, etwa (beispielhaft) zwei Ratgeberartikel, zwei Shop-Kategorietexte und einen Backlink. Was der einzelne Task kostet und wie viel Zeit er in Anspruch nimmt, erfährst du nicht.

Viele Agenturen sind bewusst von Stundensätzen weggegangen. Für den Anbieter ist das komfortabel, weil er sich nicht mehr für Aufwände rechtfertigen muss. Für dich als Kunde ist es eine Preissteigerung, die du kaum nachrechnen kannst.

„Das Deliverable-Modell ist meines Erachtens smart für die Agentur und schlecht für den Kunden. Wenn ein Anbieter seine Stundensätze nicht offenlegt, brich die Liefergegenstände großzügig auf Stunden herunter und rechne selbst nach. Wenn du über 150 Euro landest und hauptsächlich mit Juniors sprichst, ist das kein faires Preismodell."
Gerald Bacher
Geschäftsführer, GB Digital Media GmbH

Erfolgsbasierte Abrechnung

Bezahlt wird nach Ranking, Besucher oder Lead. Das klingt attraktiv und scheitert in der Praxis an drei Punkten. 1. Rankings sind personalisiert und lokalisiert, also schwer eindeutig zu messen. 2. Der Dienstleister hat keine Kontrolle über deine Website, deine Freigaben und dein Marketingbudget. Und 3. Anbieter, die so kalkulieren, wählen fast zwangsläufig Keywords mit wenig Wettbewerb aus, weil dort der Erfolg billig zu erreichen ist. Für einen Dienstleister ist dieses Modell meiner Meinung nach nicht zielführend, da er zu abhängig ist vom Kunden. Arbeitet der Kunde nicht gut mit, bleibt der Erfolg aus.

Wie setzen sich SEO-Preise zusammen?

Der Preis einer Agentur besteht aus: Personal, Tools, externe Leistungen und Overhead. Overhead meint alle Fixkosten, die nicht direkt einem Kundenprojekt zuzuordnen sind, also Büro, Verwaltung, Versicherung und Weiterbildung. Personal ist mit Abstand der größte Posten.

„Je größer die Agentur, je mehr Standorte und Mitarbeiter:innen, desto höher die Kosten. Der Kunde zahlt logischerweise dafür mit. Daher sind große Agenturen (nicht immer, aber oft) teurer als kleinere Dienstleister."
Gerald Bacher
Geschäftsführer, GB Digital Media GmbH

Warum Personalkosten der größte Posten sind

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts kostete eine geleistete Arbeitsstunde deutsche Unternehmen 2025 im Durchschnitt 45,00 Euro, ein Plus von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Bereich Information und Kommunikation, in dem Agenturen angesiedelt sind, waren es 58,50 Euro pro Stunde.

Diese 58,50 Euro sind reine Arbeitskosten, ohne Tools, ohne Büro, ohne Urlaub, ohne unverrechenbare Zeit für Akquise, Reporting und interne Abstimmung. Aus einer Arbeitsstunde, die den Arbeitgeber knapp 60 Euro kostet, wird deshalb nie ein Stundensatz von 60 Euro. Realistisch ist ungefähr der doppelte Wert, so wie wir mit 120 Euro netto kalkulieren.

„Warum wir trotz so viel Erfahrung nicht mehr verlangen? Weil wir KI smart einsetzen und Prozesse optimieren. Außerdem arbeiten wir remote, ohne großes Büro. Wir arbeiten extrem kostenoptimiert, um unseren Kund:innen faire Preise bieten zu können."
Gerald Bacher
Geschäftsführer, GB Digital Media GmbH

Was kostet ein professioneller Tool-Stack?

Ein Stack, mit dem du als Agentur 2026 seriös arbeiten kannst, startet bei rund 1.000 Euro im Monat. Die Preise sind öffentlich einsehbar und lassen sich nachrechnen.

Kategorie: Beispiel und Preis: Wofür:
Backlink- und Ranking-Daten Ahrefs Advanced 449 US-Dollar, Enterprise 1.499 US-Dollar pro Monat Wettbewerbsanalyse, Linkprofil, Rankings
Keyword- und Marktdaten Semrush Pro+ 299 US-Dollar, Advanced 549 US-Dollar pro Monat Keyword-Recherche, Sichtbarkeit, KI-Tracking
Prompt- und KI-Monitoring Otterly.ai Standard 189 US-Dollar, Premium 489 US-Dollar, Enterprise ab 1.000 US-Dollar pro Monat Sichtbarkeit in ChatGPT, Perplexity und Co.
KI-Modelle und Rechenleistung Team- und API-Zugänge, je nach Nutzung dreistellig pro Monat Recherche, Datenaufbereitung, Entwürfe

Prompt-Tracking ist dabei der teuerste Neuzugang. Die Preise richten sich nach der Anzahl der überwachten Prompts und der geprüften KI-Modelle, und beides wächst mit jedem Kunden. Pro Kunde tracken wir ca. 30-50 Prompts. Das geht bei einer zweistelligen Anzahl an fixen Kunden ins Geld.

Digitale PR:, Backinks und externe Leistungen

Autorität entsteht nicht auf der eigenen Website. In umkämpften Nischen brauchst du Erwähnungen und Verlinkungen aus Medien, Fachportalen und Branchenquellen. Das kostet entweder Geld oder Arbeitszeit für digitale PR, meistens beides.

Diese Position ist der größte Hebel nach oben. Wenn ein Kunde bereits eine bekannte Marke hat oder eigenes PR-Budget einbringt, sinkt das nötige SEO-Budget spürbar. Das sollte seitens der Agentur auch bei der Kalkulation in der Angebotslegung mitkalkuliert werden!

Weiterbildung als versteckter Kostenblock

Konferenzen, Kurse und interne Weiterbildungszeit gehören in jede Kalkulation. Wer 2026 auf dem aktuellen Stand sein will, investiert dauerhaft Zeit und Geld in eigenes Know-how. Genau dafür bezahlst du, wenn du eine Agentur beauftragst. Und genau das unterscheidet auch eine Top-Agentur von Mitläufern, die irgendwann den Zug verpassen und von den schnelllebigen Entwicklungen überholt werden.

Welche SEO-Stundensätze sind 2026 fair?

Faire Stundensätze liegen bei 80 bis 120 Euro für Juniors und bei 150 bis 180 Euro für Seniors. Das ist unsere ehrliche Einschätzung nach 12 Jahren in der Branche, und sie liegt bewusst unter dem, was viele andere Ratgeber nennen.

Rolle: Was im Markt kursiert: Was ich für fair halte:
Junior in der Agentur teilweise über 150 Euro 80 – 120 Euro
Senior mit mehrjähriger Praxis 150 – 300 Euro 150 – 180 Euro
Freelancer 75 – 150 Euro 100 – 150 Euro
GB Digital Media Mischsatz 120 Euro (aktuell)

Quelle der linken Spalte ist unsere eigene Auswertung von vier öffentlich einsehbaren Preisratgebern deutschsprachiger SEO-Agenturen, Stand August 2026.

Warum 300 Euro pro Stunde im Mittelstand nicht real sind

Die Zahlen lassen sich mit den Kennzahlen der Branche gegenrechnen. Laut der Trendanalyse zum Internetagentur-Ranking des BVDW erwirtschafteten 137 deutsche Digitalagenturen mit 19.285 Festangestellten einen Honorarumsatz von 2,35 Milliarden Euro. Das entspricht 111.922 Euro pro Mitarbeitendem und Jahr, bei den drei größten Agenturen 149.735 Euro.

Rechne das auf Stunden herunter. Bei rund 1.700 Jahresarbeitsstunden und einer realistischen Verrechenbarkeit von 60 Prozent bleiben etwa 1.020 verrechenbare Stunden. Aus 111.922 Euro werden damit rund 110 Euro pro verrechenbarer Stunde, bei den Top-3-Agenturen rund 147 Euro.

Selbst die größten Digitalagenturen Deutschlands realisieren im Schnitt Werte zwischen 110 und 150 Euro je verrechenbarer Stunde. Die Annahmen dieser Überschlagsrechnung legen wir bewusst offen, damit du sie mit deinen eigenen Zahlen nachrechnen kannst.

„Auch wenn ich nach 12 Jahren viel Wissen und Erfahrung mitbringe, rechtfertigt das keine Stundensätze, die über denen von Ärzten liegen. Deshalb rechnen wir mit 120 Euro Mischstundensatz, egal ob es meine Stunden sind oder die meiner Mitarbeitenden."
Gerald Bacher
Geschäftsführer, GB Digital Media GmbH

Wo liegt der Preisunterschied zwischen SEO-Beratung und SEO-Betreuung?

SEO-Beratung liefert dir Wissen und Empfehlungen, SEO-Betreuung liefert dir Umsetzung. Der Preisunterschied entsteht durch das Volumen an Arbeitszeit, nicht durch die Qualifikation der beteiligten Personen.

Kriterium: SEO-Beratung: SEO-Betreuung:
Leistung Analyse, Strategie, Anleitungen, Sparring Strategie plus vollständige Umsetzung
Typischer Aufwand ca. 4 Stunden pro Monat 15 bis 40 Stunden pro Monat
Abrechnung Stundensatz oder kleines Kontingent Monatspauschale mit Stundenkontingent
Preisrahmen mehrere hundert Euro monatlich, Beratungspakete ab ca. 3.600 Euro einmalig 1.500 bis 5.000 Euro pro Monat
Passt zu dir, wenn interne Ressourcen und ausreichend Know-how vorhanden sind keine internen Ressourcen vorhanden sind
Risiko Empfehlungen bleiben liegen höheres Budget nötig

Der häufigste teure Fehler liegt in der Mitte. Kunden kaufen Beratung, setzen sie mangels Kapazität nicht um und zahlen ein Jahr später erneut für eine Analyse, die dieselben Punkte auflistet. Wenn du absehbar keine Zeit für die Umsetzung hast, ist reine Online-Marketing-Beratung das teurere Modell, obwohl die Rechnung kleiner aussieht.

„Ich kenne Beratungspakete aus meiner Zeit in anderen Agenturen. Für größere Kunden mit interner Manpower sehe ich das auch noch ein. Für kleinere Kunden, bei denen der Geschäftsführer selber die Umsetzungen machen soll, machen Beratungspakete genau 0 Sinn. Das ist zu 99% hinausgeschmissenes Geld, da es nur zu Frustration führt."
Gerald Bacher
Geschäftsführer, GB Digital Media GmbH

Wie beeinfluss KI die SEO-Kosten?

KI verkürzt die Bearbeitungszeit einzelner Aufgaben deutlich, senkt die Gesamtkosten einer professionellen Betreuung aber kaum. Was an Arbeitszeit gespart wird, fließt in Tools, Tracking, Weiterbildung und höhere Personalkosten zurück.

Wie groß der Effekt auf einzelne Aufgaben ist, hat ein Feldexperiment mit 758 Beratern gezeigt, veröffentlicht in Organization Science. Innerhalb der Aufgabengrenze erledigten die KI-gestützten Teilnehmer 12,2 Prozent mehr Aufgaben und arbeiteten 25,1 Prozent schneller. Außerhalb dieser Grenze lieferten sie 19 Prozentpunkte seltener korrekte Lösungen.

Diese zweite Zahl erklärt, wofür du künftig bezahlst. Das Werkzeug beschleunigt die Ausführung, die Einschätzung bleibt beim Menschen. Ein Text entsteht heute in einem Bruchteil der früheren Zeit, die Entscheidung darüber, welcher Text überhaupt gebraucht wird, kostet unverändert Erfahrung. Außerdem beinhaltet jeder Task ausreichend menschliche Arbeitszeit. Ohne human-in-the-loop werden Texte austauschbar und nutzlos!

Warum SEO trotz KI nicht deutlich günstiger wird

  • Tool-Kosten steigen, vor allem durch GEO-Monitoring und Prompt-Tracking
  • Personalkosten steigen laut Statistischem Bundesamt weiter
  • Weiterbildung wird aufwendiger
  • Die Erwartungshaltung der Kunden steigt mit den Möglichkeiten
  • Datenmenge und Analysetiefe nehmen zu, damit auch der Auswertungsaufwand

Bei uns führt der KI-Einsatz zu mehr Leistung zum gleichen Budget, bei gleichbleibendem Preis. Wir arbeiten mit eigenen trainierten Custom GPTs, jeder Inhalt durchläuft trotzdem eine redaktionelle Prüfung und ein Lektorat.

„Eine Agentur, die 2026 ohne KI-gestützte Prozesse arbeitet, übersieht Datenmengen, die eine KI in Sekunden bereitstellt. Sie arbeitet zu personalintensiv und ist mittelfristig nicht mehr wettbewerbsfähig."
Gerald Bacher
Geschäftsführer, GB Digital Media GmbH

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten für Suchmaschinenoptimierung in der Praxis?

Die folgenden Faktoren entscheiden darüber, ob du am unteren oder oberen Ende der Preisspanne landest. Du kannst mehrere davon aktiv beeinflussen.

Faktor: Wirkung auf das Budget:
Wettbewerbsintensität der Nische Je umkämpfter, desto höher
Stärke der Mitbewerber im Linkprofil Starke Wettbewerber erzwingen Investitionen in PR und Links
Autorität und Alter der eigenen Domain Bestehende Autorität senkt das Budget spürbar
Markenbekanntheit Bekannte Marken werden in KI-Systemen häufiger genannt
Bisherige Investitionen in PR und Markenbildung Vorarbeit senkt den laufenden Aufwand
Technischer Zustand von Website und Setup Altlasten kosten Vorlaufbudget
Eigene Ressourcen für Content, Grafik und PR Eigenleistung senkt das Budget direkt

Ein Kunde, der eigene Texte liefert, Grafiken selbst produziert oder PR über das bestehende Marketingbudget stemmt, kommt mit einem deutlich kleineren SEO-Budget aus.

„Wir erstellen teilweise für kleinere Kunden komplette digitale PR Konzepte, inkl. Kontaktlisten und fertigen Pitches. Die Kunden veröffentlichen die Pressemitteilung, schreiben die Kontakte selber an und erzielen damit zum Teil herausragende Ergebnisse. Wichtig ist, dass Idee, Konzept und Strategie professionell vorgegeben werden – die Umsetzung kostet Zeit, für die beim Kunden keine externen Kosten mehr anfallen."
Gerald Bacher
Geschäftsführer, GB Digital Media GmbH

Gibt es günstige SEO-Optionen für kleine Unternehmen?

Ja. Eine professionelle Betreuung ab 1.500 Euro pro Monat ist möglich, wenn mindestens eine von drei Bedingungen erfüllt ist: einfache Nische mit wenig Wettbewerb, gutes bestehendes Setup mit Website und Markenbekanntheit, oder aktive Mitarbeit des Kunden. Konkret funktionieren diese Wege gut:

  • Lokale Sichtbarkeit statt nationaler Wettbewerb. Google-Unternehmensprofil, lokale Landingpages und lokale Erwähnungen sind vergleichsweise günstig zu erreichen.
  • Eigenleistung nach klarer Anleitung. Wir liefern Briefings und Umsetzungsanleitungen, dein Team setzt um.
  • PR über das eigene Marketingbudget. Sponsoring, Vereine, Messen und Partnerschaften erzeugen Erwähnungen, die sonst separat eingekauft werden müssten.
  • Einstieg über ein einmaliges Audit. Du bekommst eine Roadmap und entscheidest danach, was intern und was extern läuft.
„Unterhalb von 1.500 Euro rate ich offen davon ab, auf dieses Angebot einzugehen. Bei 500 Euro monatlichem SEO/GEO-Budget bleiben nach Tool- und Fixkosten nur wenige Arbeitsstunden übrig, und das reicht in keiner ernsthaften Nische für Ergebnisse.“"
Gerald Bacher
Geschäftsführer, GB Digital Media GmbH

Wie lange es realistisch bis zu messbaren Effekten dauert, haben wir im Beitrag zu SEO-Ergebnissen und Zeiträumen aufgeschrieben.

Wie prüfst du ein SEO-Angebot auf Fairness?

Rechne die Liefergegenstände großzügig in Stunden um und teile den Angebotspreis durch die Stundensumme. Der Wert, der dabei herauskommt, ist der reale Stundensatz deines Anbieters. Ein Beispiel mit einem Monatsbudget von 3.000 Euro:

Deliverable: Realistischer Aufwand mit KI-Unterstützung:
2 Ratgeberartikel inklusive Recherche, Briefing, Redaktion und Einpflegen ca. 10-12 Stunden
2 Kategorietexte ca. 6 Stunden
1 Backlink inklusive Recherche und Outreach ca. 4 Stunden (plus Betrag in der Regel für Bezahlung)
Planung, Reporting und Abstimmung ca. 2 Stunden
SUMME ca. 20-25 Stunden

3.000 Euro geteilt durch 21 Stunden ergibt rund 143 Euro pro Stunde. Das ist vertretbar, wenn erfahrene Leute daran arbeiten. Wird derselbe Umfang für 5.000 Euro angeboten, liegst du bei 238 Euro pro Stunde und solltest nachfragen, wer konkret die Arbeit macht.

Drei Fragen, die jedes Erstgespräch klären sollte. Vor allem, wenn mit Deliverables abgerechnet wird. Du hast trotzdem das Recht zu wissen:

  1. Wie hoch ist euer Stundensatz und wer arbeitet tatsächlich an meinem Projekt?
  2. Wie viele Stunden stecken ca. in meinem Monatsbudget?
  3. Welche Tool- und Fremdkosten sind darin enthalten und welche kommen dazu?

Weitere Kriterien für die Anbieterauswahl findest du in unserem Beitrag eine gute SEO-Agentur finden.

Was kostet SEO und GEO bei GB Digital Media?

Unsere laufende Betreuung liegt zwischen 1.500 und 4.000 Euro pro Monat, kalkuliert mit einem transparenten Mischstundensatz von 120 Euro.

Leistung: Form: Preis:
SEO- und GEO-Betreuung 1.500 – 5.000 Euro pro Monat laufend, monatlich
GEO & AI Visibility Audit einmalig ab 1.440 Euro
SEO- und GEO-Beratungspaket für Hotels einmalig, ca. 4 Wochen 3.600 Euro netto
KI-Sichtbarkeits-Audit für Hotels einmalig 480 Euro netto
Online-Marketing-Beratung laufend oder punktuell Richtwert ca. 4 Stunden pro Monat

Unser Mischstundensatz gilt unabhängig davon, wer die Stunden leistet. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat, eine Pausierung von bis zu drei Monaten ist möglich. Und wenn ein Budget für die jeweilige Nische nicht ausreicht, sagen wir das im Erstgespräch, statt ein Jahr lang Rechnungen für zu wenig Wirkung zu stellen. Das ist aus meiner eigenen Erfahrung der fairste Deal, den du für dein Geld bekommst!

Wenn du eine konkrete Einschätzung für deine Website willst, nimm Kontakt auf. Das Erstgespräch ist kostenlos und vorbereitet.

Professionelle SEO/GEO Beratung für Hotels

Wir helfen dir für deine Zielgruppe digitale Sichtbarkeit aufzubauen. Sei es in der klassischen organischen Suche oder in KI-Suchsystemen.

Häufige Fragen zu SEO Kosten

Was kostet SEO pro Monat?

Eine professionelle SEO-Betreuung kostet im Mittelstand 1.500 bis 5.000 Euro pro Monat. Lokale Anbieter mit wenig Wettbewerb starten bei 1.500 Euro, umkämpfte Nischen mit Bedarf an digitaler PR liegen bei 4.000 bis 5.000 Euro.

Ein fundiertes SEO-Audit kostet 1.500 bis 3.000 Euro. Angebote unter 500 Euro bestehen meist aus einem automatisierten Tool-Report ohne menschliche Bewertung, Angebote über 5.000 Euro sind für Standardprojekte schwer zu begründen – bei technisch komplexen und großen Domains aber vertretbar.

Fair sind 80 bis 120 Euro für Juniors und 150 bis 180 Euro für Seniors. Freelancer liegen üblicherweise bei 100 bis 150 Euro. Ergibt einen faieren Mischstundensatz zwischen 120-150 Euro. Stundensätze über 200 Euro sind im Mittelstand aus meiner Sicht nicht gerechtfertigt.

Ja. GEO-Tools und Prompt-Tracking kosten mehrere hundert Euro monatlich zusätzlich, und die Optimierung auf KI-Suchsysteme bringt neue Aufgaben mit. Die Zeitersparnis durch KI gleicht diese Zusatzkosten weitgehend aus.

Einzelne Aufgaben werden deutlich schneller, die Gesamtkosten sinken kaum. Gespart wird Arbeitszeit, ausgegeben wird das Ersparte für Tools, Tracking, Weiterbildung und steigende Personalkosten.

Ja, wenn die Nische überschaubar ist, das Setup steht oder du eigene Ressourcen einbringst. Ab 1.500 Euro monatlich ist eine professionelle Betreuung möglich. Darunter reicht die verbleibende Arbeitszeit für messbare Ergebnisse selten aus. Kleine Unternehmen, die Generalisten sind (z.B. Möbel-Onlineshop mit zig Kategorien), haben mit wenig Budget keine reale Chance im Markt mitzuspielen.

Beratung umfasst wenige Stunden im Monat für Strategie und Sparring, die Umsetzung machst du selbst. Betreuung umfasst 15 bis 40 Stunden monatlich inklusive Umsetzung und kostet entsprechend 1.500 bis 5.000 Euro.

Weil das Deliverable-Modell Preissteigerungen nicht nachvollziehbar macht. Ohne offengelegte Stundensätze lässt sich nicht nachrechnen, welcher Aufwand hinter einem Liefergegenstand steckt. Ich gehe sogar noch weiter und behaupte, dass der Umstieg von Stunden auf Deliverables nicht selten eine deutlich, nicht transparente Verteuerung im Sinn von weniger Leistung für das gleiche Geld, darstellt. Wir legen unseren Mischstundensatz von 120 Euro deshalb transparent offen.

Statistisches Bundesamt (Destatis), Pressemitteilung zu Arbeitskosten 2025: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_148_624.html 

BVDW, Internetagentur-Ranking 2025, Trendanalyse: https://www.bvdw.org/wp-content/uploads/2025/05/Internetagentur-Ranking-2025-Trendanalyse.pdf

Pew Research Center, Google users are less likely to click on links when an AI summary appears, Juli 2025: https://www.pewresearch.org/short-reads/2025/07/22/google-users-are-less-likely-to-click-on-links-when-an-ai-summary-appears-in-the-results/

Dell’Acqua et al., Navigating the Jagged Technological Frontier, Organization Science 2025: https://pubsonline.informs.org/doi/10.1287/orsc.2025.21838

Ahrefs, Preisübersicht: https://ahrefs.com/pricing

Semrush, Preisübersicht: https://www.semrush.com/pricing/

Otterly.ai, Preisübersicht: https://otterly.ai/pricing/

Mag. Gerald Bacher

Dank meiner langjährigen Agenturerfahrung als Head of SEO und meiner Erfahrung als selbstständiger SEO-Berater, weiß ich genau, welche Fragen Kunden wirklich interessieren. Diese Frage möchte ich in meinem SEO-Ratgeber aufgreifen und ehrlich beantworten.

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